Spargelkarte

Stangenspargel (kalt)

–  mit Vinaigrette und Salatgarnitur und Baguette € 13,80 

–  aufgeschäumte Spargelcremesuppe mit Croutons € 5,80                             

–  Haferl kräftiger Spargelsud zum Entschlacken € 2,50                             


Klassische Spargelvariationen

Französische Art                                                                        

–  mit Soße Hollandaise oder zerlassener Butter und Kartoffeln € 13,80

– kleine Portion als Vorspeise € 9,80                                                      

Schrobenhausener Art mit mildem Hinterschinken, Soße Hollandaise und Kartoffeln € 16,80

Schwetzinger Art mit Schwarzwälder Schinken, Soße Hollandaise und Kartoffeln € 16,80

Allgäuer Art mit Bergkäse überbacken und Kartoffeln € 16,80

Bodensee Art mit kleinem Zanderfilet, Soße Hollandaise und Kartoffeln € 22,80 

Wiener Art mit gebackenem Kalbschnitzel, Soße Hollandaise und Kartoffeln € 24,80

–  vom Schwein € 17,80

Polnische Art mit Butterbröseln, gehacktem Ei, frischen Kräutern und Kartoffeln € 13,80 


Unsere Weinempfehlung zum Spargel

Heuriger Grüner Veltliner (trocken) aus der Wachau, 0,25 Ltr€ 5,80


Wissenswertes über Spargel

500 Jahre v. Chr. wird Spargel vermutlich in China, Persien und Griechenland als Heilpflanze verwendet. Auch Hippokrates erwähnt den damals noch wilden Spargel 400 v. Chr. als Heilpflanze. Erst 100 Jahre später wird Spargel erstmals als Speisepflanze aufgeführt. Spargel war seinerzeit ein gewöhnliches Nahrungs-, zum Teil Heil- und Zaubermittel wie Obst und andere Gemüse, es war das Hauptnahrungsmittel der einfachen Bürger.

Ca. 195 v. Chr. verfasst „Cato“, Konsul und Schriftsteller ein umfangreiches Werk über Spargel „asperagus quonodo seratur“ (wie man Spargel anbaut).  Um Christi Geburt erscheinen erstmals schriftliche Spargelrezepte. Gleichlaufend zur ständigen Verfeinerung der Tischkultur und der zunehmenden, allseits gewünschten Veredelung, hielt auch der Preis schritt. So zählte spätestens 300 n. Chr. Spargel zu den teuersten Delikatessen im Römischen Reich, den sich nur noch wohlhabende Bürger leisten konnten.

Aus den Akten des Benediktiner-Klosters St. Gallen geht hervor, dass im 9. Jahrhundert der Spargel für ihren Apothekerbedarf angebaut wurde und wahrscheinlich auch für den Mittagstisch.

1100 n. Chr. wird geschrieben, Spargel fördert und verbessert den Beischlaf, hilft Verstopfung lösen und stillt die Harnwinde und den Blutgang. Doch schadet er den Magenfasern, was sich vermeiden lässt, wenn man den Spargel siedet und mit Gewürzen zubereitet.

Erstmals 1658 n. Chr. baut Kurfürst Karl Ludwig im Schloßgarten seiner Residenz in Schwetzingen Spargel an. (1565 n. Chr. erster urkundlicher Anbau von Spargel in Deutschland) Die Geburtsstunde der Massenproduktion des Spargels läßt sich in die Mitte des 18. Jahrhunderts legen. Damals belieferte die Metropole Ulm den gesamten Raum zwischen der Nordsee und den Alpen. In dieser Zeit wurde auch der Bleichspargel entdeckt.

Im Jahr 1852 n. Chr. wird Spargel erstmals in Braunschweig als Dosenkonservierung zubereitet. Jahrhunderte hindurch ist der Spargel der König unter all dem reichen Gemüseangebot, zeitweise konnten sich nur Zugehörige der Oberschicht, Fürsten und Könige Spargel leisten.

Heute ist er volkstümlich geworden und zur Spargelhauptsaison für jedermann erschwinglich.